Aus dem vergriffenen Zugriff #1 nachgereicht, meine Union-Ecke.
40 Jahre DDR, lang ist es her, und immer noch keine sportliche Aufarbeitung. 1973 wechselte Lauck vom Absteiger Union zum ruhmreichen BFC, ein Meilenstein der Menschheitsgeschichte, zu dem er stand. In vier Jahrzehnten kamen nur vier Abstiegsgenossen zum BFC. 1986 ging der BSG-Stahl-Schulz als einziger Spieler von einem Nichtabsteiger bzw. Unterklassenverein zum BFC. Aber wie viele Herzensbrecher aus Hohenschönhausen leisteten Entwicklungshilfe in Wuhlistan? 1983 tat es Seier, 1984 Sträßer, 1986 Hirsch, 1987 Trieloff; allesamt Recken der Republik. 1985/86 sicherten sie den Unionern nicht nur aus sportlicher Fairness den Klassenerhalt, sie sorgten auch für deren erfolgreichste Saison der ´80er. 1986 zogen Sträßer und Co. mit Union in das Pokalfinale ein, in fünf aufeinander folgenden Spieljahren wurden ehemalige BFCer die erfolgreichsten Torschützen bei Union, aber weil sie glühende Dynamos geblieben waren, schossen sie Union nicht in den UEFA-Pokalwettbewerb, ihr Vogelfreunde!